11/09/2009
Andaman Sea, Süden von Thailand

Samstag, 22. August
Simon wollte gerne eine Bootsfahrt auf dem bekannten Andamanensee, mit seinen bizarren Felsen und Inseln, machen. Um 7.45 Uhr wurden wir von einem Minibus abgeholt und wir starteten zu einem Tagesausflug. Zuerst fuhren wir Richtung Phang Nga. Bevor wir zur Bootfahrt aufbrachten, besuchten wir den Suwankuha Tempel (The Golden Cave Temple).
Freitag-Buddha Sonntag-Buddha
In diesen Tempel-Höhlen gibt es viele verschiedene Buddha-Figuren, unter anderem auch ein Reclining Buddha, welche über 200 Jahr alt ist.
Die Grotte, welche hinter dem Tempel liegt, weist mehrere schöne Tropfsteingebilde auf.
Um diese Höhlen-Tempelanlage leben viele friedliche Affen. Bis jetzt hatten wir nur aggressive Affen erlebt.
Unser Bus fuhr zur Anlegestelle am Fluss Klong Khao Thalu. Hier wurden wir mit Schwimmwesten ausgerüstet bevor, unser Longtailboat in den Phang Nga National Park startete.
Zuerst ging unsere Fahrt durch die Mangrovenwälder.
Nach etwa einer halben Stunde erreichten wir die wunderschöne Bucht von Phang Nga. In der Mündung des Phang Nga-Flusses liegt vor der Felseninsel Ko Panyi das Muslimdorf Panyi, eine Pfahlbausiedung mit etwa 1.400 Einwohner, die mittlerweile zum grössten Teil vom Tourismus leben. Die weiss-grüne Moschee fällt schon von weitem auf. Auch unsere Gruppe machte hier Halt zum Mittagessen. Es wurde uns ein gutes, reichhaltiges Thaimittagessen geboten. Und wie immer, bekam ich ein super Vegi-Thaiessen mit viel Obst. Wir spazierten noch durch die unzähligen Einkaufsstände, welche ebenfalls zur Pfahlbausiedung gehören.
Zum Glück war nicht „Hochsaison“. Ich vermute, dass das Gedränge dann sehr schlimm sein muss. Die verschiedenen Restaurants bieten Platz für mehrere Hundert Personen!!! Massentourismus in Extremis. Die Einheimischen, alles Muslims, sind freundlich und zuvorkommend.
Die Bootsfahrt führte uns weiter durch eine grandiose Landschaft. Aus der See ragen steile, dicht bewachsene Felsen in bizarrsten Formen. Entstanden durch die Einwirkung von Wind und Wetter über Jahrtausende. Ebenso gibt es viele Grotten und kleine Sandstrände mit glasklarem Wasser.
Und die grösste Sensation ist hier natürlich die Bucht von Kha Ping Gun, die im Janes-Bond-Flim „Der Mann mit dem goldenen Colt“ die Kulissen bot.
Nach diesem Film, dessen Aussenaufnahmen teilweise hier gedreht wurden, wird der steil aufragende Kalksteinfelsen Ko Tapu in der Mitte der Bucht, als James-Bond-Felsen „verkauft“. Die vielen Souvenirsläden leben von 007, James Bond. Nicht schlecht. Die James-Bond-Fans haben hier eine Kultstätte gefunden, die täglich von Tausenden angefahren wird.
Es gibt hier nichts zu kaufen, wo nicht die Bucht mit dem Felsen darauf ist. Abgesehen vom Rummel, ist es eine schöne, einladende Bucht zum Baden.
Nach diesem eindrucksvollen Tag, assen wir beim Schweizer Stefan Scheidegger, Wannas Place Hotel Bungalows – Ao Nang Beach, Ao Nang, Thailand, http://www.wannasplace.com/ ein gutes schweizerisches Abendessen und tranken ein Glas Wein.