Wiedersehen mit Vancouver

1. September 2010

Vancouver

Die ganze Strecke von Zürich via Düsseldorf nach Vancouver flogen wir über den Wolken. Keine Erdsicht. Nach dem Überfliegen der Rocky Mountens jedoch das ersehnte sonnige und warme Wetter. Keine Wolken am Himmel und wir konnten die ersten Tage an der Pazifik-Küste so richtig geniessen..

Unser Hotel lag diesmal in der Nähe des Hafens. So zog es uns an die Promenade des Grande Place. Der Pier wurde 1986 anlässlich der Weltausstellung als das neue Wahrzeichen der Stadt gestaltet. Der Komplex erinnert an ein überdimensioniertes Segelschiff. Hier legen die Kreuzfahrtschiffe an. Von hier kann man den Hafenbetrieb, sowie die startende und landende Wasserflugzeuge beobachten.
Wasserflugzeuge

Das Harbour Centre, eines der höchsten Gebäude der Stadt, wird von den einheimischen liebevoll „Urinal“ genannt, weil die oberen Stockwerke weiter herausragen als die unteren. DSC01804

Aber keine Sorge – es wird nur so genannt. Der moderne Hochhauskomplex verfügt über ein Einkaufszentrum und im obersten Stockwerk gibt es ein Drehrestaurant, sowie eine Aussichtsplattform. Beide sind mit einem aussen verlaufenden, gläsernen „Skylift“ erreichbar.

Unser Abendessen im Drehrestaurant schmeckte sehr. Blick vom Restaurant Harbour Tower

Es ist einfach traumhaft schön sitzend, essend, plaudern die Fernsicht zu geniessen.
Blick vom Restaurant Harbour Tower

Blick vom Restaurant Harbour Tower

Die in den siebziger Jahres des 19. Jahrhundert gebaute Steam Clock (Dampfuhr) stösst alle Viertelstunde pfeifend Dampf aus. Heute ist dieser Chronometer an das städtische Fernwärmenetz angeschlossen.

Das ineinander Spiegeln der verschiedenen Gebäude ist sehr faszinierend.  Glashäuser mit Spiegelbilder
Glashäuser mit Spiegelbild

Bei strahlendem Wetter besuchten wir den Stanley Park und nochmals die eindrucksvollen Totempfähle.Stanley Park - Totempfahl

Die alten, grossen oder in den Himmel ragenden Baumriesen sind bewundernswert. Neben vielen Vögeln gab es auch Eichhörnchen, die sehr zutraulich sind und und für den
Winter fleissig Eicheln sammelten.

Anlässlich der Weltausstellung des Jahres 1986 wurde am Rande der Chinatown ein klassischer chinesischen Garten angelegt. (Dr. Sun Yat Sen Garten). Beachtenswert ist das knapp 2 Meter breite Sam Kee Building, das als schmalstes Geschäftshaus der Welt gilt. Wir besuchten das Teehaus „Ten Ren Tea & Ginsing Co. mit vielen verschieden Teesorten in allen Preislagen. Leider fand ich den gesuchten Mango-Tee nicht. Auch in den vielen Nachbarläden konnten sie mir nicht dienen. Die Ginseng-Wurzel scheint hier ein grosses Geschäft zu sein. Das sagenhafte Potenz-Mittel lag in rauen Mengen im Angebot, zu Preisen von einigen bis zu über Tausend Dollars das Kilogramm.

Wir spazierten weiter und kamen in den alten Stadtteil, die Gastown von Vancouver. Hier war was los. Viele Oldtimer, in allen Grössen und Farben waren hier zur Besichtigung aufgestellt. Ja, die guten alten Autos.

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