U-Bein-Brücke – Mandalay, Januar 2013

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Die 1200m lange U-Bein-Brücke aus Teakholz ist die längste dieser Art der Welt.

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Die Morgenstimmung – Bilder sagen mehr als Worte.

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Dieser Frau mit ihren Kindern schenkte ich eine Seife. Sie war sehr dankbar.

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Simon wollte gerne einen Tee trinken. Ein Restaurant am Strand wirkte sehr einladend.

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Wir hatten Glück!

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Die Wirtin feierte ihren Geburtstag und alle Gäste waren zum Frühstück geladen. Eine
Überraschung! Immer mehr Gratulanten kamen und die Stimmung wurde ausgelassen. Als Fremde waren wir spontan mit dabei.

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Wir fahren nach Amarapura „Stadt der Unsterblichen“ und besuchen das Mahagandayon Kloster, eines der größten in Myanmar, das jährlich zur Fastenzeit über 1000 Mönche beherbergt! Täglich vor 11 Uhr bildet sich eine lange Reihe hunderter von Mönchen, die geduldig warten, um ihre Tagesmahlzeit in Empfang zu nehmen. Simon wollte nicht zum Kloster kommen. Er fand es beschämend, dass die vielen, teilweise unzureichend bekleideten Touristen, hemmungslos die Mönche fotografierten und wie in einem Zoo der Fütterung zuschauten.

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Ich machte Fotos von Mönchen, die geduldig und demütig in der Schlange warten, bis ihre Almosenschalen gefüllt wurden. Doch, als ich sah, wie die Besucher sich neben die Mönche stellten, um mit ihnen fotografiert zu werden und um von den Speisen Fotos zu schiessen, sich in den Speisesaal drängten, um die Mönche beim Essen zu betrachten und zu fotografieren, da war auch bei mir Schluss. Wo sind da Respekt und Würde geblieben? Die Fütterung der Mönche als Touristenattraktion!

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Die alte Seiden- und Baumwollwebkunst auf Handwebstühlen wird noch sehr rege betrieben.


Wir besuchten die Mahamuni-Pagode im Süden von Mandalay.

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Hier gibt es aus alle vier Himmelrichtungen überdachte Basar-Passagen, in denen ein riesiges Angebot an Devotionalien, Kunsthandwerk und Souvenirs gibt.

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Die sitzende Mahamui-Statue „erhabener Weiser“ ist die mit Abstand meistverehrte Figur Birmas und zählt mit der Shwedagon-Pagode und dem Goldenen Felsen zu den Hauptpilgerzielen des Landes. Die Statue ist 3,80 Meter hoch und war ursprünglich eine Bronzefigur, die im Laufe der Zeit fast bis zur Unförmigkeit mit Blattgold bedeckt wurde.

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Allerdings dürfen sich nur Männer der Mahamuni-Statue nähern und Blattgold anbringen. Den Frauen ist das Betreten des innersten Bereichs verboten.

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Die andächtigen Blicke der sitzenden Gläubigen und das ständige Gemurmel ihrer Gebete,
spiegelt die Bedeutung dieses Schreins wieder.

Das Handwerk der Goldschläger zur Blattgoldherstellung ist bestimmt ein seltenes Handwerk. In kleinen Familienbetrieben in Mandalay wird das hauchdünne Blattgold von
kräftigen Männern mit schweren Hämmern blatt geschlagen. Die Gläubigen überziehen damit in ganz Myanmar Buddha-Statuen, Stupas und andere Figuren, zum Teil bis zur Unerkenntlichkeit. Kiloweise!

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Eng geschichtet, verpackt in Hirschleder-Lappen, dampft das 24-karätige Gold – es stammt zumeist aus dem Ayeyarwady oder einem Nebenfluss – zwischen hauchdünnen Lagen Bambuspapier, das in ebenfalls aufwändiger Herstellung speziell für die Produktion vorbereitet wird. In Rotationsbetrieb arbeiten die Goldschläger eine volle Stunde lang,
bevor sie sich eine 15-minütige Pause gönnen. So ein Hammer ist 3 Kg schwer. Jeder Hammerschlag erfordert höchste Konzentration, weil die Lederpäckchen jeweils zielgenau auf ihrer ganzen Fläche getroffen werden müssen.

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Die Goldplättchen werden für den Verkauf eingepackt.

Zum Sonnenuntergang fuhren wir mit dem Auto zum Mandalay-Hügel. Erstaunlich viele Einheimische pilgern den Hügel hinauf. Die letzten steilen Meter – brachte uns eine
Rolltreppe – barfuss, zum Mandalay-Hill. Bevor ich eine Foto machen durfte, hiess es dafür bezahlen.

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Die Aussicht von hier oben war beeindruckend.

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