Reise in den Süden von Thailand – Ko Phi Phi

Montag, 24. August
Ein Shuttle-Bus holte uns vom Hotel ab und brachte uns, auch andere Gäste, zum Pier von Ao Nang.

Pier Ao Nang

 

Hier starteten viele Boote zu den Tagesausflügen auf die umliegenden Inseln.Pier Ao Nang

Auch unsere Fähre nach Ko Phi Phi legte von hier ab. Wir hätte auch die Möglichkeit gehabt von Krabi aus, auf die Fähre zu gehen. Es wäre günstiger gewesen.

Nach ca. 15 Fahrminuten sahen wir etwa 10 Longboote  voll mit Personen und Gepäck, welche auf unsere Fähre im Meer, warteten. Wir hatten ziemlich Wellengang. Und so mussten diese neuen Gäste irgendwie in unser Fährschiff gelangen. Einige waren schon sehr nass, andere wurden es noch. Nach einer halben Stunden waren alle neuen Passagiere drinnen und die Fahrt konnte Richtung Ko Phi Phi fortgesetzt werden. DSC03752

Wie bereits erwähnt, war die See ziemlich rau. Ich war wiedermal froh um meine Akupressur-Armbänder gegen Seekrankheiten. Ohne diese wäre ich nicht „heil“ in Ko Phi Phi angekommen.

Poda Insel und Chicken Insel

Die Landschaft änderte sich immer wieder. Es kamen Inseln, Inselgruppen und verschwanden wieder in der Ferne.DSC03751

Doch, was klar auf uns zukam war ein Tropenregen.Tropenregen

Alle, auch wir, die draussen sassen, mussten ins inneres des Bootes flüchten, in diesen „Eiskasten“. Die Klimaanlage war viel zu Tief eingestellt. Zum Glück war der Regen bald vorbei und wir krochen wieder raus an die Sonne, an die Wärme. Ko Phi Phi ist in Sicht. Der Kapitän steuerte den Pier von Ton Sai Bay an.

Wir fassten unser Gepäck und stiegen aus. Auf dem Steg standen viele Männer mit Zetteln, auf denen die Namen von Hotels und Unterkünften standen. Auch unser Hotelname Bay View Resort & Arayaburi. Schnell war unser Gepäck in einem bereitstehenden Longboot verstaut. Wir nahmen Platz. Im gesamten waren es 6 Erwachsene und ein Junge. Obwohl der Fahrer sehr rassig fuhr, konnte er dem nächsten Regenschub nicht entkommen. Das kleine, grüne Sonnendach hielt dem Regen nicht stand. Was soll es, der Regen war warm.

Ton Sai Bay - Strand vor dem Hotel

Da es gerade Ebbe war, konnte das Boot nicht bis zum Strand fahren und hielt etwa 50 Meter vom der Hotelanlage im Wasser an. Die erste Frau, die aussteigen sollte, trug ein langes Kleid. Sie stutze eine Augenblick, kletterte aus dem Boot und stand bis zu den Knien im Wasser. Wie wir alle, hatte sie keine andere Wahl. Wir waren schon so nass, dass es keine Rolle spielte. Knietief wateten wir alle Richtung Hotelrezeption, wo es trocken war. Empfangen wurden wir mit einem Glas Organgensaft und wir Frauen bekamen ein Badetuch. Nur die Frauen, obwohl die drei Männer genau so tropfnass waren wie wir.

Ein Portier nahm unser Gepäck und wir folgten ihm, zuerst einen steilen Weg hinauf, durch eine grosszügige Anlage, in unseren Bungalow, der sehr gross war und eine tolle Aussicht aufs Meer und die gegenüber liegende Küste bot. Ausblick Bay View Resort Bungalow

Raus aus den nassen Kleider und relaxen.

Am Abend spazierten wir noch ins Dorf und buchten für den anderen Tag einen Bootsausflug zu und um die Nachbarinsel Phi Phi Lay.

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